Lachende Schneeflocken

Ja, es gibt sie, die lachenden Schneeflocken. Zwei von ihnen, über die wir berichten möchten, segelten heute bei uns vorbei:

Die Internetwelt kennt ihn schon lange, die Printmedien freunden sich langsam mit ihm an; Thorsten Wiedau hat bis zum heutigen Tage genau 2773 Rezensionen auf Amazon geschrieben. Unter ihnen ist jetzt auch eine über unser Abenteuer im Luna Park, das ihm sehr gefiel:  „Eine spannende und packende Erzählung die ich nicht wieder weg legen konnte und die mich bis zur letzten Seite fasziniert hat.“ Bei dem kalten Schneegestöber freuen wir uns natürlich über diese erwärmenden Worte. Wir sagen Danke – auch für die Rezension von Christina Pistor in der Hersfelder Zeitung, die ihr im Blogroll (oder hier) findet.

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Im Luna Park!

Wir gingen langsam die breite Straße entlang, rechts und links Buden mit Süßem, Zuckerwatte, kandierten Früchten, Schokolade in sämtlichen nur erdenklichen Formen, Berg- und Talbahnen, Riesenkraken, da vorne eine Rennbahn, da drüben eine Riesenwasserrutschbahn…Alles war neu, leuchtete in den frischesten Farben, war mit riesigen Lichterketten bestückt. Wir sahen nach rechts, nach links, nach rechts, nach links, es winkten so viele Genüsse, so viel Interessantes. Seltsamerweise gabe es hier nur Jugendliche oder Kinder. Erwachsene konnte ich nicht ausmachen.

„Hier sind gar keine Erwachsenen. Ist das nicht seltsam?“ Sorgenfalten kräuselten Zazas Stirn. Brauni zog die Augenbrauen hoch: „Und es ist bald vier Uhr nachts. Ich find auch sehr sonderbar, dass um die Zeit noch so viel Betrieb ist.“ Das Kamel sah unentschlossen aus, wollte etwas sagen, bremste sich wieder, sagte es dann doch: „Ich hab was noch Eigenartigeres entdeckt. Aber haltet mich nicht für überzogen…Ganz am Anfang des Parks, in der Krake, ähm…, saß eine Comic-Figur.“ „Na und?“ Brauni verdrehte die Augen. „Keine aus Pappe. Eine…lebendige!“

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Aktion: Schreibt mit uns den Luna Park!


Wir veranstalten ein großes Luna Park-Gewinnspiel! Mitmachen könnt ihr so:

Unsere bisherige Geschichte konntet ihr hier nachverfolgen; Unser harmloser Ausflug in ein Ferienlager entpuppte sich als fiese Strafdiktatur im „Haus am See“. Von den vier bösen Aufpassern wurden wir eingesperrt, bekamen kaum zu essen und wurden gezwungen, mit Zahnbürsten den Boden zu schrubben. Unsere letzte Rettung war eine kleine Klappe in der Wand, durch die wir entkommen konnten. Unsere Flucht führte direkt zu einem Rummelplatz über dessen Eingang in großen Lettern „Luna Park“ steht. Hier beginnt unser großes Abenteuer erst richtig.

Jetzt kommt ihr ins Spiel. Schreibt einfach eure eigene Version der Geschichte. Wie ergeht es uns im Luna Park? Welche Erlebnisse warten auf Zaza, das Kamel, Brauni und mich? Wenn ihr fertig seit, schickt eure Geschichte einfach bis zum 31. Januar an dugo.sandemann@web.de

Umfang: max 3.500 Zeichen

Hauptpreis ist ein Tag für eine ganze Familie im Freizeitpark Rust. Für die zehn zweitbesten Geschichten gibt es Widmungexemplare.. Wenn euch nicht so richtig etwas einfallen möchte: auch nicht schlimm. Hier geht es mit der Geschichte weiter und vielleicht könnt ihr einfach ein bisschen abgucken. 😉

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Die Flucht (II)

Wir liefen und liefen, federleicht. Weit vor uns glitzerten die bunten Lichter des Rummelplatzes. Es war unglaublich, zu laufen und zu laufen, ohne an eine Begrenzung zu kommen, immer weiter, immer weiter. Bald wären wir in Sicherheit. Aber wir hatten alle noch Angst, große Angst sogar. Die Lichter kamen immer näher. Und dann standen wir nur noch wenige Meter entfernt von den Wohnwagen, Buden, Karussels, Spielhallen und Bierzelten des riesigen Rummelplatzes.

Ganz hinten leuchtete das Riesenrad, ein gigantischer, glitzernder Stern. Es funkelte vor dem dunklen Himmel in sämtlichen Farben. Ich konnte kaum fassen, dass wir nach den düsteren Tagen am Haus am See nun ins glatte Gegenteil geraten sollten, an einen Ort, an dem man sich ausschließlich amüsierte und lachte. Wir hetzten nun nicht mehr so, bummelten fast, atmeten wieder normal. Und da war auch schon der Eingang! Den Zaun durchbrach ein großes Tor. Den Torbogen formten gigantische rosa Leuchtlettern. Luna Park war da zu lesen.

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Große Neuigkeiten


Liebe Luna Park-Freunde,

es gibt eine tolle Neuigkeit, von der ich euch berichten möchte. Prof. Bergold vom Medien-Dienst Erwachsenenbildung hat unsere Geschichte gelesen. Und – sie hat Ihm gefallen! Was uns besonders ehrt ist, dass er sie für besonders geeignet zum Einsatz in der Medienpädagogik und Erwachsenenbildung ansieht: „Für alle, die in der Schule und in der Erwachsenenbildung pädagogisch tätig sind, ist dieser Roman zu empfehlen.“ Seinen ganzen Lesebericht findet Ihr zusammen mit weiteren in unserem schönen Blogroll.

Die lustige Kuh oben ist übrigens das Maskottchen des Verlags, bei dem Luna Park erscheint. Wenn Ihr auf das Bild klickt, gelangt ihr direkt auf die Website des Abentheuer Verlags, wo Ihr weitere Informationen zum Luna Park erhaltet und euch über andere spannende Jugendbücher informieren könnt.

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Unsere Flucht (I)

Da standen wir nun vor der Klappe, vor dem möglichen Fluchtweg. Für Momente waren wir wie gelähmt. Vielleicht, weil jeder auf einmal Angst hatte, wir hätten uns falsche Hoffnungen gemacht, wir kämen hier gar nicht in die Freiheit. Ich atmete tief ein, ging auf alle Viere, drückte sie weit auf. Es ging ganz leicht. Es war ein blindes Glücksgefühl. Vor meinen Augen breitete sich eine riesige, dunkle Wiese aus, und in der Ferne leuchteten die bunten Lichter eines Rummelplatzes.

Ich robbte sofort durch. Zaza und das Kamel folgten. Wir müssten nur über diese Wiese rennen. Gelangten wir zum Rummelplatz, wäre es geschafft. Ich wollte schon blind losrennen, als mich etwas am Fußknöchel packte. Ich wirbelte entsetzt herum. Brauni! Dem Himmel sei Dank, es war nur Brauni. „Helft mir“, wimmerte er. Er steckte in der Klappe und kam nicht weiter. Mit vereinten Kräften zogen wir an Braunis Armen. Zaza hatte einen heimtückischen Einfall. Sie flüsterte alamiert: „Da kommen sie!“ Mit einem Ruck war Brauni auf der anderen Seite. Das Haus lag in düsterer Finsternis.

Werden wir unentdeckt fliehen können? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Rummelplatz auf sich? Mehr dazu in der nächsten Episode.

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Olivia Monti mit „Luna Park“ auf der Buch Basel

Aktuelles zum Luna Park-Buch: Vom 12. bis 14. November könnt ihr Olivia Monti, die Autorin und Chronistin meiner Erlebnisse auf der „BuchBasel“ treffen und kennen lernen. Warum gerade eine Medienmesse in der Schweiz? Frau Monti selbst lebt dort und hat auch schon für den Züricher Verlag Edition Epoca ein Buch geschrieben – einen richtig verrückten Krimi.

Außerdem wird es hier wie versprochen bald für alle die Möglichkeit geben, seine eigene Geschichte zum Luna Park beizusteuern. Ihr dürft euch selber überlegen, wie es wohl mit uns weiter geht. Und es wird auch etwas zu gewinnen geben! Vorher erzähle ich euch aber noch, ob und wie wir endlich aus der schrecklichen Strafkolonie, dem „Haus am See“ entkommen sind.

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