Die Parallelwelt

Angekommen im Schloss folgten wir dem Besitzer nach drinnen, in eine mit dicken Perserteppichen ausgelegte Halle, in der mehrere riesige Kronleuchter hingen, dann in einen Salon von riesigen Ausmaßen mit Sitzgruppen, kostbaren Tischen und Kommoden, goldumrandeten Spiegeln und unzähligen Gemälden an der Wand. Da wir aus einer schmutzigen Bruchbude kamen, schien uns der Luxus hier überwältigend. Der Kontrast konnte nicht größer sein.

„Lieber Herr, … ähm Herr …“, versuchte es Zaza. „Sie dürfen mich Exzellenz nennen. Ich bin der König des Luna Parks.“ Der König des Luna Parks, so ein Quatsch, ging es mir durch den Kopf. „Nein, ihr seid nicht in den Händen eines Verrückten“, behauptete der König. Ich gefror vor Schrecken: Er hatte meine Gedanken gelesen! „Ihr seid in einer Nebenwelt gelandet.“ „In einer Nebenwelt?“ Die Stimme des Kamels war kaum hörbar. „Es gibt die normale Welt, die, in der ihr bisher gelebt habt, in der eure Eltern leben zum Beispiel und es gibt Schlupflöcher in der normalen Welt, durch die man in verschiedene Nebenwelten gelangt.“

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